Meditation ist eine Form des mentalen Trainings mit messbaren Effekten
Meditation ist seit Jahrtausenden eine spirituelle Praxis und heute auch zunehmend Gegenstand der modernen Wissenschaft.
Neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass Meditation messbare Veränderungen im Gehirn bewirken kann. Dies ist inzwischen in vielen Studien bewiesen worden. Sie stärkt z.B. die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit bewusst zu lenken, die Konzentration zu erhöhen, Stress zu reduzieren, Flow Zustände zu erleben und Gefühle zu regulieren.
Meditation bedeutet also weit mehr als bloße Entspannung. Untersuchungen an sehr erfahrenen Meditierenden zeigen Gehirnwellen, die auf einen Zustand höchster Konzentration und innerer Wachheit hinweisen und sich deutlich unterscheiden vom gewöhnlichen Ruhezustand.
Wenn wir meditieren, arbeiten wir direkt mit unserem Bewusstsein, unserer Wahrnehmung und Geisteshaltung und das wirkt sich wiederum auf unseren Alltag aus.
Mögliche positive Effekte regelmäßiger Meditation, die in wissenschaftlichen Studien untersucht wurden:
Weniger Grübeln und Gedankenkreisen
Bessere Stressregulation
Unterstützung der Schlafqualität
Stärkung der psychischen Widerstandskraft
Mehr geistige Flexibilität
Vertieftes Sinn-Empfinden und innere Verbundenheit
wie ich meditation verwende
Ich beginne meinen Tag jeden Morgen mit einer Meditation. Dabei richte ich mich auf den Tag aus, mache mir klar wie kostbar und fragil das menschliche Leben ist und trainiere die Sichtweise, dass ich nicht mein Körper “bin”, sondern einen Körper “habe”. Mit meinem Körper und mit meiner Rede kann ich für andere Wesen nützlich sein.
Mein buddhistischer Weg ist für mich ein lebenslanger Lernpfad um mich zu reflektieren und mich auf die Werte auszurichten, die ich in die Welt bringen möchte. Ich trainiere Konzentration, Achtsamkeit und Offenheit.
Eine Methode ist es, in einem solchen Zustand höchster Konzentration, die Ich-Perspektive zu wechseln und aus einem generellen Erleben heraus alles gleichzeitig wahrzunehmen und in dem Moment mit ALLEM zu verschmelzen.
Eine andere Methode ist es Gelassenheit zu trainieren, auch wenn die Welt um uns herum “tobt”. Es geht darum zu erkennen, dass von Natur aus echter Frieden und Glück nur in unserem Inneren zu finden ist und nicht von äußeren Umständen abhängen kann, da sich die Welt ständig verändert.
All dies findet sich auch in meinen Therapiemethoden wieder, wenn ich mich zum Beispiel vor einer Craniobehandlung in eine Stille versenke, und mich voll auf dich einstelle um “aus der Mitte des Herzens zu lauschen”. Oder wenn wir in einer Hypnose deine Wohlfühlorte verankern, in denen du ruhen kannst um den Bildern von außen etwas entgegen zu setzen. Verschmelzung findet statt, wenn wir “Flow-Zustände” haben, die auch Thema in der positiven Psychologie sind.
Ich kann dir in einer Therapiestunde Atemtechniken zeigen und dir Grundlegendes zur Meditation vermitteln.
Für mich ist Meditation seit vielen Jahren Bestandteil meines Lebens. Mein Weg führte mich vom Yoga, zum Zen und schließlich zum tibetischen Vajrayana Buddhismus.

